03.09.2010

Im Rahmen der Vorbereitung des Berliner Medienkongresses findet am 22. September 2010 an der Universität Hamburg ein Workshop zum Thema Medienpädagogische Grundbildung statt.  Schwerpunkt des Workshops sind die Bereiche Primarstufe und Sekundarstufe I und II. Nähere Informationen sind bei Prof. Dr. Rudolf Kammerl erhältlich: Rudolf.Kammerl@uni-hamburg.de

Vom 6.-8. Oktober 2010 finden am Evang.  Studienzentrum in Josefstal die MaC*days 2010 statt. Thema dieses Jahr: Jugendarbeit online vernetzt – Keine Bildung ohne Medien! Nähere Informationen zu dem bundesweiten medienpädagogischen Event finden sie hier


09.08.2010

Das Bundesbildungsministerium hat eine Broschüre zum Bericht der Expertenkommission Medienbildung über „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“ veröffentlicht.  Die Broschüre enthält den Bericht, Hintergrundinformationen, Beispiele zu Themenfeldern sowie Stellungnahmen  zum Bericht.  Bundesbildungsministerin Prof.  Dr.  Annette Schavan betont im Vorwort, dass es zum staatlichen Bildungsauftrag gehöre,  Orientierung für die digitale Welt zu vermitteln.  Prof.  Dr.  Heidi Schelhowe (Sprecherin der Expertenkommission) unterstreicht die Notwendigkeit, in der nächsten Phase konkrete Perspektiven für die Umsetzung zu entwickeln.
Die Initiative “Keine Bildung ohne Medien!” ist an einem intensiven Dialog mit dem BMBF und allen gesellschaftlichen Kräften interessiert, um die Medienkompetenzförderung in Deutschland nachhaltig und in der Breite voranzubringen. Die Initiative sieht mehrere Schnittmengen zwischen Empfehlungen im Bericht der BMBF-Expertenkommission und grundlegenden Anliegen im “Medienpädagogischen Manifest”,  z. B.  die Forderung nach einer Mediengrundbildung von allen Lehrkräften. Notwendig sind jetzt konkrete Vorschläge und Schritte auf Bundes- und Länderebene in verschiedenen Handlungsfeldern. In diesem Sinne ruft die Initiative dazu auf,  sich aktiv an der Vorbereitung des Medienkongresses zu beteiligen, der Ende März 2011 in Berlin stattfinden wird. Wir hoffen,  dort auch eine/n Spitzenvertreter/in des BMBF begrüßen zu können.

Broschüre zum Download: http://www.bmbf.de/pub/kompetenzen_in_digitaler_kultur.pdf



22.07.2010

Nach der Sondierung und Klärung verschiedener Rahmenbedingungen stehen nun Termin und Ort für den bundesweiten, bildungspolitischen Kongress “Keine Bildung ohne Medien!” definitiv fest:


24. und 25. März 2011

Technische Universität Berlin

Beginn am 24. März: ca. 12.00; Ende am 25. März: ca. 16.30.


Ziel des ersten Tages ist ein intensiver Austausch in mehreren Arbeitsgruppen über wesentliche Anliegen des Medienpädagogischen Manifests. Am zweiten Tag steht der Dialog zwischen der Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ und Vertretern/innen aus Bildungspolitik und -administration im Zentrum. Thematische Schwerpunkte bilden die Medienkompetenzförderung an Schulen und Hochschulen sowie die Medienkompetenzförderung in der frühkindlichen Bildung und in der außerschulischen Bildung (verschiedene Alters- und Handlungsbereiche). In diesen Dialog werden die Ergebnisse aus den AGs am 1. Tag eingebracht. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit medienpädagogischen Fragen und mit der Förderung von Medienkompetenz auseinandersetzen. Themenvorschläge können als Statement für einzelne AGs, in Form eines Posters oder als Vorschlag für eine AG eingebracht werden (Call for Papers)

Erste Programminformationen erscheinen im Herbst 2010, das endgültige Programm im Januar 2011.

Auf der Website der Initiative wird es ab Nobvember 2010 möglich sein, sich als Teilnehmer/-in zum Kongress anzumelden.

 

05.06.2010

Die Initiative “Schule im Dialog” unterstützt das “Medienpädagogische Manifest”.  Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Erstunterzeichner des Manifests, hält am 9. Juni 2010 auf einer Veranstaltung der Initiative “Schule im Dialog” einen Vortrag an der Universität Hamburg zum Thema Medien als außerschulische Lernorte.

Die Initiative D 21, die auch zu dem Unterstützerkreis des “Medienpädagogischen Manifests” gehört, hat Prof. Dr. Horst Niesyto zu einem Diskussionsforum im Rahmen des D 21-Jahreskongress 2010 nach Hannover eingeladen.  Thema des Diskussionsforums am 10. Juni 2010 ist “Frühzeitig Verantwortung lernen – Das Bildungssystem und der lange Weg zur digitalen Selbstbestimmung”.

 

31.05.2010

Interview mit Prof. Dr. Horst Niesyto in ARD.de über Medienkompetenz und Anliegen des “Medienpädagogischen Manifests”.

 

26.04.2010

Beim Kongresstermin (bislang Ende März 2011) hat sich eine Verschiebung ergeben.  Der neue Termin wird demnächst kommuniziert.

 

18.03.2010

Die Erstunterzeichner-Organisationen des Medienpädagogischen Manifests haben sich verständigt, den Kongress “Keine Bildung ohne Medien!”  Ende März 2011 in Berlin durchzuführen.  Geplant sind zwei Tage im Zeitraum 24.-26.03.2011. Die Initiative lädt  interessierte Personen und Gruppen ein, sich im  ‘Forum’ zu artikulieren und die mixxt-Plattform (jeweils auf dieser Webseite) zu nutzen, um sich an der Konkretisierung von Anliegen und Forderungen des Medienpädagogischen Manifests zu beteiligen.

 

01.03.2010

Das Medienprojekt Wuppertal ist von einer drastischen Mittelkürzung bedroht: die städtischen Zuschüsse sollen um 30 Prozent (das wären 20.000  Euro) gekürzt werden!

Das Medienprojekt Wuppertal gehört seit vielen Jahren zu den führenden Einrichtungen in der Jugendvideoarbeit in Deutschland und hat bundesweit ein sehr großes Renommee. Es hat in beispielhafter Weise in der Stadt Wuppertal ein Netzwerk mit jungen Menschen entwickelt, um sie darin zu unterstützen, mittels Video eigene Themen und Erfahrungen zu artikulieren. Gerade in einer Zeit, in der immer wieder – nicht zuletzt aus dem politischen Raum – über die „Politikverdrossenheit“ junger Menschen geklagt wird, hat hier das Medienprojekt Wuppertal eine beeindruckende Arbeit geleistet. Nicht zuletzt zeugen die zahlreichen Preise, die das Medienprojekt Wuppertal für seine Arbeit erhielt, von der Qualität und dem Vorbildcharakter dieser Einrichtung im Sinne einer politisch-kulturellen Bildungsarbeit mit Medien. Horst Niesyto hat für die Initiative “Keine Bildung ohne Medien!” eine Stellungnahme formuliert und die lokalen Entscheidungsträger aufgefordert, sich gegen die geplanten Kürzungen auszusprechen.

 

18.02.2010

Der Landesjugendring (LJR) Baden-Württemberg ruft seine Mitgliedorganisationen zur Unterstützung des Manifests “Keine Bildung ohne Medien!” auf. Der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V.  ist der Zusammenschluss der Jugendverbände zu einer Arbeitsgemeinschaft auf Landesebene. Derzeit sind 26 Organisationen Mitglied im Landesjugendring. Der LJR engagiert sich seit vielen Jahren für die Medienkompetenzförderung von Kindern und Jugendlichen und führte verschiedene Qualifizierungsprogramme u.a. für Jugendleiter/-innen durch.

 

08.02.2010

Die Kluft zwischen allgemeinen bildungspolitischen Proklamationen zur Bedeutung von Medienkompetenzförderung an Schulen und der Wirklichkeit des Medieneinsatzes und der Behandlung medienerzieherischer Themen an Schulen wird in der breiten Öffentlichkeit immer deutlicher. Jüngstes Beispiel ist eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D 21. Danach sehen beinahe zwei Drittel der befragten Eltern einen Verbesserungsbedarf. Nur vier Prozent beurteilen den Einsatz von Computern in Schulen als ausgezeichnet. 73 Prozent der Befragten sehen dabei jeweils Kultusministerien und die Schulleitung in der Pflicht, hier für Verbesserungen zu sorgen. Es folgen die Schulträger mit 71 Prozent, die politischen Entscheidungsträger mit 66 Prozent und die Lehrkräfte mit 51 Prozent.

Diese Umfrage ist ein weiterer Beleg für die Dringlichkeit der Forderung des “Medienpädagogischen Manifests” nach einer verbindlichen Verankerung von Medienkompetenzförderung an Schulen und einer entsprechenden Ausbildung von Lehrkräften.  Die Initiative D 21 ist ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie politischen Partnern aus Bund, Ländern und Kommunen:  “Ihr Ziel ist es, die Digitale Gesellschaft mit gemeinnützigen, wegweisenden Projekten zu gestalten und Deutschland in der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts gesellschaftlich und wirtschaftlich erfolgreich zu machen”. Die Initiative D 21 gehört zu den Unterzeichnern des “Medienpädagogischen Manifests”.

 

03.02.2010

In Baden-Württemberg wird aktuell über Neuregelungen in der Lehrerausbildung beraten. In diesem Zusammenhang äußerte sich auch die Landesvorsitzende des Landeselternbeirats (LEB), Christiane Staab, zur Medienkompetenz. Laut “Stuttgarter Zeitung” vom 03.02.2010 sagte Frau Staab mit Blick auf die Aufgabenstellung an Grundschulen, dass sich die Anforderungen an die Grundschullehrer sehr geändert hätten und die Aufgaben vielfältiger geworden sind:  “Staab nannte die Vermittlung von Medienkompetenz, fächerübergreifenden Unterricht und die Elternarbeit” (Stuttgarter Zeitung, 03.02.2010, S. 6).

Bereits im Oktober 2009 hatte im Landtag von Baden-Württemberg eine öffentliche Anhörung des Sonderausschusses “Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Gewaltdarstellung in Medien, u.a. in Computerspielen” stattgefunden. Prof. Dr. Horst Niesyto (PH Ludwigsburg) war eingeladen, eine Stellungnahme zur Situation der Medienpädagogik in Baden-Württemberg zu formulieren. Die medienpädagogische Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern spielte dabei eine wichtige Rolle.

 

22.01.2010

Seit Beginn der elektronischen Unterschriftmöglichkeit im Dezember 2009 gingen über 400 neue Unterschriften von Personen und Einrichtungen ein. Herzlichen Dank dafür an alle Unterzeichner/innen! Auf Bundesebene haben inzwischen mehrere Dachverbände und -organisationen Unterstützungserklärungen abgegeben, u.a.: Bundesverband Jugend und Film e.V., Bundesverband Offene Kanäle, Deutscher Bibliotheksverband e.V., Deutscher Bundesjugendring (DBJR), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Initiative D 21 e.V., Konferenz der Landesfilmdienste e.V., Schulen ans Netz e. V.

Die Unterschriftenaktion wird fortgesetzt. Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien!“ freut sich auch über Anregungen und Kommentare (siehe Forum auf dieser Webseite) und lädt zur Mitarbeit ein!

 

17.12.2009

Der Deutsche Bibliotheksverband ruft alle Bibliothekare zur Mitzeichnung des Manifests auf:

http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/keine-bildung-ohne-medien.html

 


10.12.2009

Ende November 2009 trafen sich in Berlin die Erstunterzeichner/-innen des “Medienpädagogischen Manifests” und weitere Personen, um die bisherige Arbeit der Initiative zu bilanzieren und Perspektiven zu diskutieren. Die wichtigsten Ergebnisse sind:

Die Unterschriftensammlung zur Unterstützung des Manifests wird in den nächsten Monaten auf breiter Basis fortgesetzt.

Im Laufe des Jahres 2010 sollen in lokalen/regionalen Veranstaltungen Anliegen des Manifests konkretisiert und öffentlich diskutiert werden (auf Initiative und in Eigenverantwortung lokaler/regionaler Gruppen/Veranstalter). Interessierte Personen, Einrichtungen und Organisationen sind zur Mitarbeit eingeladen.

Für das Frühjahr 2011 ist ein bundesweiter, bildungspolitischer  Kongress zum Thema “Keine Bildung ohne Medien!” geplant. Dieser Kongress soll die Vorschläge zur Medienkompetenzförderung und die Forderungen zu einer nachhaltigen Verankerung von Medienpädagogik bündeln. Zur Veranstaltung sollen Spitzenvertreter/-innen aus Bildungspolitik, Bildungsadministration u.a. gesellschaftlichen Handlungsfeldern eingeladen werden.

Die Initiative “KEINE BILDUNG OHNE MEDIEN!” möchte dazu beitragen, die Netzwerkbildung und das Bewusstsein der Akteurinnen und Akteure in verschiedenen Handlungsfeldern voranzubringen und ein breites Bündnis für Medienkompetenzförderung in Deutschland zu schließen.

 

10.11.2009

Bonn. Schulen ans Netz: Bundesregierung stärkt mit Erklärung Bildung

http://bildungsklick.de/mobil/pm/70762/schulen-ans-netz-bundesregierung-staerkt-mit-erklaerung-bildung/


30.09.2009

Interview mit Horst Niesyto zu den Intentionen des “Medienpädagogischen Manifests”

http://www.bildungstalk.de/

Interview von Frank Hoppe, Mitarbeiter im Podcast-Projekt an der Uni Frankfurt/Main


21.09.2009

Medienpädagogik: Gute Ansätze, aber die breite Verankerung fehlt

http://www.schulen-ans-netz.de/uploads/tx_templavoila/td0309_s4_9.pdf

Fragen von Dirk Frank (Schulen ans Netz e.V.) an Horst Niesyto in Zusammenhang mit dem “Medienpädagogischen Manifest”

 

17.06.2009

Ein klarer Fall für die Medienpädagogik (Heinz Moser)

http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/presse/zuericher_zeitung_heinz-moser.pdf

(Neue Zürcher Zeitung 17.06.2009, Nr. 137, S. 63)

 

23.03.2009

Medienpädagogisches Manifest fordert nachhaltiges bildungspolitisches Handeln

http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/1b-mpxx-t-01/user_files/Aktuelles/Pressemitteilung_Medienpaedagogisches_Manifest.pdf


21.03.2009

MDR aktuell vom Samstag, den 21.03.09 um 23.05 Uhr über die Computerspieltagung in Magdeburg und das Medienpädagogische Manifest

http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/1b-mpxx-t-01/user_files/Aktuelles/video-flash/video.htm











































30.09.09

 

*Telefon-Interview mit Horst Niesyto zu den Intentionen des

“Medienpädagogischen Manifests”* <http://www.bildungstalk.de/>

http://www.bildungstalk.uni-frankfurt.de/?tag=medienpaedagogik

Interview von Frank Hoppe, Mitarbeiter im Podcast-Projekt an der Uni

Frankfurt/Main

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